Ein konkreter „Forschungsauftrag“ zur Erschließung und Untersuchung der Magisterarbeiten-Bibliothek des Historischen Seminars gibt Studierenden an Material aus der eigenen Institutsgeschichte Gelegenheit zur Entwicklung eigener Forschungsansätze. Zugleich werden in der Lehrveranstaltung gezielt Peer-gesteuerte Formate erprobt und evaluiert, die expliziter Bestandteil neuer Studienordnungen (ab 2027) sind.
Das Lehrprojekt untersuchte, wie Kultur- und Identitätsvorstellungen im Japan vom späten Edo bis zur Meiji-Zeit im Kontext zunehmender globaler Kontakte formuliert wurden. Anhand von Primärtexten (u. a. Kokugaku und Mitogaku) und visuellen Medien analysierten Studierende ideengeschichtliche Debatten und präsentierten ihre Ergebnisse in thematischen Postern und einer gemeinsamen Symposiumspräsentation.