Im Rahmen einer Lehrveranstaltung (Übung/Aufbauseminar) im Wintersemester 2025/26 am Historischen Seminar sollten die Studierenden möglichst selbstständig (und am besten in kleinen Teams) die Verbindungen zwischen
Die Veranstaltung sollte das Material zur Verfügung stellen, die Möglichkeiten beschreiben und bei der Umsetzung der verschiedenen Forschungsvorhaben (inklusive Veröffentlichung) helfen.
Die konkrete Formulierung der Forschungsfragen, die Definition des passenden Quellenkorpus und die Entscheidungen im Laufe des Forschungsprozesses sollten die Studierenden (idealiter: im Team) selbst und möglichst selbstständig erledigen: „Peer Facilitated Research“ sozusagen.
In der Umsetzung dieser Planungen ist ein Teilerfolg zu verzeichnen:
Die Lehrveranstaltung sollte im WS25/26 und soll in Zukunft v.a. stärkere Elemente der Peer-Steuerung im Lehrforschungskontext erproben, weshalb die besonderen Lernzielschwerpunkte (jenseits der üblichen Vermittlung diverser Kompetenzen quellenkritischer Arbeit) in der Steigerung von Selbstständigkeit und dem Erwerb von Selbststeuerungskompetenzen liegen.
Ein bewusster und gezielter Erwerb von Teilkompetenzen (z.B. spezifische Quellenkunde zu den „neuen“ Quellengattungen, Grundlagen der quantitativen Quellenarbeit, Grundlagen der Arbeit mit Datenbanken), die gemeinsame Erarbeitung von Kriterien für (zum Material) passende Fragestellungen und vielfältige Gelegenheiten zum Austausch in stabilen Teams und Ad hoc-Arbeitsgruppen stellen das methodische Gerüst der Veranstaltung dar.
Die Projektförderung zum WS25/26 ermöglichte eine intensive Unterstützung der Studierenden durch studentische Hilfskräfte mit tutorieller Erfahrung. Diese sollte nicht nur Betreuungskompetenz und Arbeitskraft beisteuern, sondern vor allem auch eine Brückenfunktion zwischen Veranstaltungsleitung und Studierendenteams erfüllen, indem sie als nicht-hierarchische Ansprechpartnerin einerseits, als Mentorin für das „Peer Facilitated Research“ andererseits auftreten sollte. Letzteres konnte wegen der geringen Studierendenzahl leider nur teilweise umgesetzt werden.
In dem Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen, haben Veranstaltungsleitung, Hilfskräfte und Studierende sich in den Beiträgen zum Studienkongress v.a. darum bemüht, insbesondere die Herausforderungen und den Umgang damit in den Mittelpunkt zu stellen und möglichst konkret zu schildern.
Dr. Peter Gorzolla
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Veranstaltungsleitung
Anna-Lena Michalik
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Studentische Hilfskraft
Rebecca Rose
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Studentische Hilfskraft
Peer Groß
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Sonstiges
Sonstige Rolle: Honorarkraft
Alexander Roth
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Studentische Hilfskraft
Jonathan Swieder
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Studentische Hilfskraft
Matthäus Lorenz
Fach/Institut: Historisches Seminar
Rolle: Student*in
Vanessa Meyer
Rolle: Sonstiges
Sonstige Rolle: Kooperationspartnerin