Die Lehrveranstaltung verknüpfte die Einführung in empirische Methoden der Religionsforschung mit deren eigenständiger Anwendung im Praxisfeld. Die Studierenden konzipierten und realisierten Forschungsprojekte, analysierten ihre Daten und präsentierten die Ergebnisse in verschiedenen Formaten. Dabei wurden Wissenschaftskommunikation, Reflexion methodischer Entscheidungen sowie der fachliche Austausch und kollaborative Lernprozesse gefördert.
Gesellschaftliche Rollenbilder waren und sind stark vom Geschlecht geprägt. Zugleich sind diese Rollenbilder nicht statisch, sondern wandeln sich. Anhand ausgewählter Bildbeispiele werden die Ausprägung und der Wandel von Geschlechterrollen seit dem 19. Jahrhunderts gezeigt und die Lebenswirklichkeiten, die sich daraus ergaben.
Ein konkreter „Forschungsauftrag“ zur Erschließung und Untersuchung der Magisterarbeiten-Bibliothek des Historischen Seminars gibt Studierenden an Material aus der eigenen Institutsgeschichte Gelegenheit zur Entwicklung eigener Forschungsansätze. Zugleich werden in der Lehrveranstaltung gezielt Peer-gesteuerte Formate erprobt und evaluiert, die expliziter Bestandteil neuer Studienordnungen (ab 2027) sind.
Im Rahmen dieses Seminars zu Sappho in der Weltliteratur wurden wissenschaftliche Poster erarbeitet und im Anschluss auf einem Symposium präsentiert. Das Seminar bestand aus zwei Teilen: einem gemeinsamen Lektüreprogramm und der selbstständigen Forschung zu einem Rezeptionsfall von Sappho in der Weltliteratur. Diese Poster wurden dann in einer Ausstellung einem erweiterten universitären Publikum zur Verfügung gestellt. Die Posterausstellung wurde von wissenschaftlichen Vorträgen und Einführungen in die Rezeptionsfälle begleitet. Inhaltlich haben sich die Poster vor allem auf das 20. und 21. Jahrhundert konzentriert und nachgezeichnet, wie Sappho in Indien, Argentinien, China und den Vereinigten Staaten gelesen und in den sozialen Medien referenziert wird.
In Projektseminar HEIMAT:COMIC:KULTUREN wurde die Frage untersucht wie Kulturen – kulturelle Identitäten und ihre Verortungen, kulturelle Konflikte und ihre Verhandlungen – im Medium Comic dar- und hergestellt werden bzw. wie das kulturelle Artefakt 'Comic' zur Dar- und Herstellung von Kultur(en) beiträgt.