Das Lehrprojekt untersuchte, wie Kultur- und Identitätsvorstellungen im Japan vom späten Edo bis zur Meiji-Zeit im Kontext zunehmender globaler Kontakte formuliert wurden. Anhand von Primärtexten (u. a. Kokugaku und Mitogaku) und visuellen Medien analysierten Studierende ideengeschichtliche Debatten und präsentierten ihre Ergebnisse in thematischen Postern und einer gemeinsamen Symposiumspräsentation.
Im Lehrprojekt untersuchen wir, wie Bücher aufgrund ihrer Gestalt an der Konstruktion von Kulturen mitwirken. Ziel ist es zu erfahren, welche Anteil das Buch zu einem umfassenden Raum der Reflexion machen und wie dieser Raum aktiv genutzt werden kann. Das Lehrprojekt führt Theorie und Praxis am Beispiel des Buches zusammen.