Im Seminar „Anthropology of Food“ experimentierten Studierende mit EthnoGraphic-Novels, um zentrale Argumente und Inhalte der kulinarischen Ethnologie zu erfassen und zu reflektieren. Basierend auf der Seminarlektüre entwickelten die Studierenden in kollaborativer Arbeit und strukturierten Arbeitsprozessen (Storyboard, Layout, Reinzeichnung) so einseitige Comics, die ethnographische Inhalte kreativ umsetzten und kritisch hinterfragten.
Im Seminar "Akteure und Institutionen auf dem Buchmarkt" entstand gemeinsam mit Studierenden der Podcast "Hinter den Seiten". In Workshops mit der Journalistin Christina Gehrlein entwickelten Studierende eigene Episoden zu Themen des Literaturbetriebs. Seit Mai erscheinen die professionell produzierten Folgen auf Spotify und machen studentische Forschung öffentlich sichtbar.
Im Rahmen dieses Seminars zu Sappho in der Weltliteratur wurden wissenschaftliche Poster erarbeitet und im Anschluss auf einem Symposium präsentiert. Das Seminar bestand aus zwei Teilen: einem gemeinsamen Lektüreprogramm und der selbstständigen Forschung zu einem Rezeptionsfall von Sappho in der Weltliteratur. Diese Poster wurden dann in einer Ausstellung einem erweiterten universitären Publikum zur Verfügung gestellt. Die Posterausstellung wurde von wissenschaftlichen Vorträgen und Einführungen in die Rezeptionsfälle begleitet. Inhaltlich haben sich die Poster vor allem auf das 20. und 21. Jahrhundert konzentriert und nachgezeichnet, wie Sappho in Indien, Argentinien, China und den Vereinigten Staaten gelesen und in den sozialen Medien referenziert wird.
In Projektseminar HEIMAT:COMIC:KULTUREN wurde die Frage untersucht wie Kulturen – kulturelle Identitäten und ihre Verortungen, kulturelle Konflikte und ihre Verhandlungen – im Medium Comic dar- und hergestellt werden bzw. wie das kulturelle Artefakt 'Comic' zur Dar- und Herstellung von Kultur(en) beiträgt.
Beschreibung des Seminars „Re: Feministische Filmkulturen“ (WiSe 25/26) Remake, Re(en)act und Resist: Das sind Prinzipien, die hinter zahlreichen feministischen Medienpraktiken stehen. Von Adaptionen alter Stoffe zu eigenwilliger Videokunst, von Frauenfilmfestivals zu aufmüpfigen Insta-Stories – feministische Filmkultur ist überall. Doch wie lassen sich diese zusammendenken? Anstatt feministische Kultur als feste Tradition oder identitätsstiftende Kategorie zu begreifen, gehen wir davon aus, dass sie sich vor allem im Reagieren bemerkbar macht!